Wer mich persönlich sprechen möchte erreicht mich per Telefon unter der Nummer 0170 3520593

SMS und WhatsApp sind genauso möglich wie die gute alte Post an die Adresse:

Melanie Viell
Hohenfelder Linde 1
34434 Borgentreich

Auch über Facebook und Instagram unter atelier.mviell bin ich zu finden.

Seit 2011 ist mein Zugause ein kleiner Aussiedlerhof bestehend aus einem großen Wohnhaus mit angrenzender ehemaliger Pension, Stallungen, Scheune und einer Reithalle, sowie Reitplatz und angrenzenden Weideflächen. 

Wir, das sind mein Mann und ich, besitzen und versorgen Pferde, Rinder, Hunde und Katzen. 

Das Leben auf dem Hof und mit den Tieren ist inzwischen meine größte Inspirationsquelle. 

Da die Räume nicht besonders groß sind, nutze ich verschieden Örtlichkeiten um mich kreativ aus zu toben: Ein beheizter Kellerraum beherbergt die Materialien zum Malen und Drucken, ein Zimmer im Haupthaus meine Zeichenmaterialien und die fertigen Werke wandern in den Gästetrakt. 

 

Mein künstlerischer Werdegang

Künstlerisch war ich schon in meiner Jugend in der Form auffällig, dass mein Kunstlehrer meinen gymnasialen Stundenplan gerne noch um einige Kunststunden erweitert sehen wollte. Da jedoch meine Eltern keine Förderung in dieser Form unterstützt haben, blieb es bei einigen unbeachteten Zeichnungen in der Zeit zwischen Schule und Pferdestall.

Zu Begin meines Studiums kaufte ich mir meine ersten Aquarellfarben und begann damit ein wenig zu experimentieren. Nicht besonders erfolgreich muss ich sagen, denn aus der Kindheit mittels "Malen nach Zahlen" auf Ölfarben geprägt, fand ich keinen Zugang zu diesen transparenten und wässrigen Farben.

Eine lange künstlerische Pause entstand also irgendwann Mitte des Mathematikstudiums bis zu Jahr 2013, wo mir meine Freundin einige Jackson Ölkreiden und einen großen Block in die Hand drückte. Sie meinte, wenn man schon nach einer Operation so schlapp rum hängt, dann könnte man doch wenigstens mal wieder ein altes Hobby beleben. "Malen ist ja nun wirklich nicht so anstrengend wie Arbeiten rund um die Pferde, Haus und Garten, das geht doch wohl." Ich tat ihr den Gefallen und malte ihr Pferd und ihre Katze mit den mitgebrachten 12 Kreiden. Ärgerte mich aber schon ganz schnell, dass die Möglichkeiten so begrenzt waren. Doch plötzlich erinnerte sich mein von Schmerzmitteln umnebeltes Gehirn daran, dass ich mir doch schon mal nach einem Klinikenthalt mit Maltherapiestunden einige eigene Pastelkreiden gekauft hatte, und dass da doch auch noch in irgendeinem Umzugskarton diverse andere Malutensilien stecken müssten.

Alles entstaubt und sortiert, entstand ein rotes Pferd in Pastell, welches recht schnell einen Liebhaber fand und damit den Anfang zur Tiermalerei legte. Zum Üben bat ich einige Bekannte um Fotos ihrer Lieblinge, zeichnete unsere eigenen Hunde und kam wieder an die alten, lange verstaubten Fähigkeiten heran. Fast wäre es dabei dann auch schon geblieben, hätte ich nicht während eines erneuten Aufenthaltes in der Schmerztherapie, genauer gesagt in der Kunsttherapie, den Kontakt zum Kunst- und Kulturverein ArtD Driburg bekommen. In diesem Umfeld entdeckte ich neue Möglichkeiten der Fortbildung und stellte erste Bilder in einigen Gemeinschaftsausstellungen aus.

Später sind noch die Mitgliedschaften im Schwalenberger und Paderborner Kunstverein hinzu gekommen. Obendrein habe ich mein Wissen auch schon an Andere weitergegeben und zunächst kleinere Einzelausstellungen bestritten. Wenn ich Lust habe sause ich auch selber noch zu interessanten Künstler und lasse mich in deren Geheimnisse einweihen. Da ich mich ja nicht so recht spezialisieren möchte, gibt es da noch sooo viel zu entdecken.

Wie in meinem ganzen übrigen Leben, liebe ich auch in der künstlerischen Betätigung die Abwechslung. Nicht nur, dass ich immer wieder von den Trockentechniken, Graphit, Kohle, Farbstift und Pastell, zu den feuchten Farben, Acryl, Öl, Gouache, Tempera, Aquarell und Tusche wechsel, sondern auch, dass ich unterschiedliche Themen und Objekte bearbeite, macht meine Art der Kunst aus. Meine Handschrift ist nicht so leicht zu identifizieren und ich bin nach wie vor auf dem Weg und nie am Ziel.

Würde ich alle diejenigen Künstler auflisten, von denen ich Tipps bekommen, durch Videos/Onlineseminare gelernt oder bei denen ich Kurse, Workshops, Vorträge oder Seminare besucht habe (und immer noch besuche), so würde sich vermutlich sogar mein Computer beschweren. So sage ich einfach nur "Danke an Alle, die mir in meiner Entwicklung weiter geholfen haben!"

Allerdings gilt ein ganz besonderer Dank meinem verstorbenen Lehrer der Tiefdrucktechniken Helmut Dohrmann. Die vielen Wochen, Tage und Stunden in seiner Druckwerkstatt bleiben unvergessen und der (hoffentlich baldige) Umzug der großen Presse in meine eigenen Räumlichkeiten ist die Weiterführung des Weges den er mir eröffnet hat. Danke Helmut, für alles, was Du mich gelehrt hast. Ich denke, so einige meiner zukünftigen Schritte werden in Deinem Sinne sein.